Wie ist denn jetzt meine Internet-Adresse?

Wie ist denn jetzt meine Internet-Adresse? – Eine typische Manager-Frage, bei dem sich jedem IT-ler die Nackenhaare sträuben.

Für den Begriff der Internet-Kommunikation kann es nicht schaden, über die verschiedenen Arten der Adressierungen im Internet ein wenig Bescheid zu wissen.

Zunächst einmal beginnt alles mit der sogenannten IP. Eine IP ist eine weltweit eindeutige Computer-Adresse, die sich nur aus vier Zahlen zusammensetzt. Sie kann bspw. so aussehen: 216.58.190.0 (Eine IP von Google).

Wenn Sie mit dem Internet verbunden sind, haben Sie (oder besser das Netzwerk ihres Unternehmens) eine eigene IP. Diese kann fix sein, sich also niemals ändern, oder aus einem Pool vergeben werden. Denn IP-Adressen sind knapp auf der Welt.

Wenn Sie sich daheim mit ihrem DSL-Router ins Internet begeben, also online sind, wird ihnen ihr Internet-Provider eine individuelle IP-Adresse für die Dauer ihres Aufenthaltes im Internet zuweisen. Morgen kann diese IP schon wieder einem anderen Nutzer zugewiesen werden.

Auch der Webserver, auf dem ihre Website liegt, hat so eine IP.

Da sich aber niemand Zahlen merken möchte, hat man sich das sogenannte DNS (Domain Name System) ausgedacht. Dieses arbeitet wie ein großes, internationales Telefonbuch und übersetzt dem Computer unbekannte Namen wie „playboy.com“ in eine Zahl (204.74.99.100).