Japanische Pornos

Ui ui ui, das wird jetzt ein weites Feld.

Sagen Sie mal, haben Sie schon einmal japanische Pornos gesehen? Nein? Sie denken, Sie wüssten schon alles, was man mit einzelnen Körperteilen, Körperöffnungen und Körperausscheidungen anfangen kann? – Ha! Da kennen Sie die Japaner aber noch nicht.

Wirklich, wenn man sich japanische Pornos anschaut, dann bekommt man alles zu sehen, nur eines nicht, normalen Sex – also mit normal meine ich den gängigen Koitus.

Ich glaube, die Japaner kennen normalen Sex gar nicht. Ich weiß überhaupt nicht, wie die sich fortpflanzen. Also über Sex bestimmt nicht. Vielleicht hat Sony irgendwas im Programm oder die geben der Bevölkerung schwanger machende Tropfen ins Trinkwasser.

Die Frauen unter ihnen werden jetzt denken: Was gibt denn der da für einen Müll von sich?

Müll? Nein, überhaupt nicht. Fragen Sie mal ihren Mann oder Freund, der wird mit Sicherheit schon mal japanische Pornos gesehen haben. Nicht? – Dann lügt er, Sie sollten sich von ihm trennen.

Zunächst einmal kommen in japanischen Pornos immer nur Frauen vor, oder besser Mädchen. Und die sehen meist so aus wie aus einem Anime. Anime kennen Sie nicht? Macht nichts, sind sowieso nur für Geistesgestörte oder Kinder geeignet. Anime sind japanische Zeichentrickfilme, in denen die Figuren alle in Reizwäsche rumlaufen, Augen so groß wie Unterteller haben und ständig flennen.

Wenn ich mir so was angucke, also Anime, dann denke ich immer, wieso dürfen Pädophile eigentlich Kindersendungen gestalten. Aber, ok, heute sind wir ja alle tolerant.

Und genauso verkindlicht, um im Jargon zu bleiben, sind die Frauen in japanischen Pornos. Die Japaner schaffen es sogar, eine Frau von 40 in Pornos aussehen zu lassen wie knapp 13.

Und das auch, weil sie prinzipiell die Schamhaare verpixeln. In Japan dürfen keine Schamhaare gezeigt werden, weder männliche noch weibliche. Warum nicht? Wer weiß? Vielleicht darf nur der Kaiser seine Schamhaare bei der Inthronisierung zeigen. (Oh je, begehe ich jetzt Majestätsbeleidigung? Dann soll es eben so sein.)

Dann hätten wir schon einmal die zweite Zutat für einen japanischen Pornofilm: den verpixelten Schritt.

Und was ist die dritte Zutat? – Kichern! Irgendwie scheint Japanerinnen Sex unglaublich peinlich zu sein. Und dabei ist es völlig egal, ob es sich um Blümchensex handelt oder um einen Gangbang: Es muss gekichert werden. Die Damen in den Filmen kichern von der ersten bis zur letzten Minute. Sie kichern sogar noch beim gefakten Orgasmus. (Gefakter Orgasmus – gibt es dafür eigentlich schönes Wort? Fakegasmn? Orgafake? Domain noch frei?)

Sind sie Japaner? Dann lassen Sie es mich wissen, schreiben Sie es mir. Ich möchte wirklich gerne wissen, ob japanische Frauen beim Sex immer kichern müssen.

Bei dieser Kicherei muss einem Mann doch jede Lust vergehen. Stellen Sie sich vor, sie lassen gerade ihre Unterhose fallen und die Frau vor ihnen hält sich die Fingerspitzen vor den Mund und kichert verschämt. In einer Tour: Hihihihihih hihihihi … wie eine alte Kinderbuchhexe. Da drehe ich mich doch gleich wieder um und gehe ein Bier mit den Jungs trinken.

Aber andererseits, wenn japanische Männer nur von Pornos aufgeklärt werden, dann wissen die nicht, wie eine Vagina aussieht, weil sie immer nur den Pixelschleier erwarten. Vielleicht kichern die dann auch?

Sie denken, ich spinne. Ha! Wollen Sie wissen, was mit einem Volk passiert, das verklemmt ist bis Zum-Geht-nicht-mehr? Erzähle ich ihnen. Der Kommunismus in China – ja doch, offiziell sind die Chinesen Kommunisten! – hat den Menschen dort eine äußerst prüde Lebenseinstellung in die Gehirne gespült. Waren die Chinesen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts noch recht sinnenfrohe Gesellen, wurden sie dank Mao zu verklemmten Spießern und Arbeitsdrohnen. Ich erinnere mich an einem Bericht, in dem ein chinesischer Arzt vor einigen Jahren von einem jungen Paar erzählte, das keine Kinder bekam. In der Sprechstunde stellte sich dann auch heraus, warum: Der Mann hatte seine Frau jahrelang in den Bauchnabel gefickt.

Unfassbar, oder? Nicht einmal die Ur-Menschen waren so doof. Natürlich nicht, wir alle sind ja schließlich der Beweis dafür.

Zurück zu den Japanern. Ich persönlich denke, dass die sich gar nicht über Penetration fortpflanzen sondern durch Zellteilung. Dann sitzen die da, meditieren wie ein lobotomiertes Pokemon und dann macht es Plopp! und auf einmal sitzen da zwei lobotomierte Pokemon. So ähnlich muss es bei den Japanern sein.

So, aber jetzt kommen wir zur vierten Zutat. Kreativität. Wo es den Japanern an Ernsthaftigkeit mangelt oder an klarer Sicht auf die Geschlechtsmerkmale, machen sie es mit Kreativität wett.

Wirklich, es ist erstaunlich, aus welchen Themen Japaner Pornofilme machen. Bei uns, also in der Westlichen Welt, ist das meist ja simpel gestrickt. Unsere Kreativität erschöpft sich darin, wie groß man die Plastiktitten der Hauptdarstellerin aufgepumpt bekommt oder ob der männliche Darsteller sprechen darf oder nicht.

Aber die Japaner, die zeigen ein bares Füllhorn der bizarrsten, und manchmal sogar sehr komischen Einfälle für Pornos.

Ich gebe ihnen natürlich wieder einmal gerne ein Beispiel über ein kleines, neckisches Spiel, das man am besten »Einlaufweitspritzen« titulieren kann.

Ich kann mir schon vorstellen, wie bei ihnen jetzt empört die Kinnladen runtergehen. Oder vielleicht beult sich ja bei dem einen oder anderen die Hose. Aber hey, irgendwer muss das ja konsumieren, oder?

So, wir haben jetzt also diese Gruppe von Mädchen, alle wie immer mit verpixelten Schamhaaren, alle nackt und alle kichernd.

Jede von ihnen bekommt jetzt einen Einlauf, und zwar, das ist der Clou, jede von ihnen mit einer anders gefärbten Flüssigkeit.

Im Gegensatz zu den kichernden Mädchen sind die … ja, wie soll man sie nennen? … Einspritzer? Haha, verzeihen Sie mir den kleinen Kalauer … ernsthaft bei der Sache. Meist sind es ältliche Männer, nicht selten an der Grenze zum Greisentum, und immer haben sie schlechte Zähne. Und mit einer eigentlich unangebrachten Sorgfalt verpassen sie den Mädchen die Einläufe.

Diese stellen sich daraufhin abwechselnd an eine Linie, natürlich verkehrt herum, und … sie können es sich denken: versuchen soweit wie nur möglich, sich der Farbe in ihrem Darm zu entledigen.

Und dabei wird weiterhin gekichert und herumgealbert, als wäre man beim Topfdeckelschlagen auf einer Kindergeburtstagsfeier. Ach, schöne neue Welt!

Sie denken, dieser bizarre Zeitvertreib sei eine Missgeburt des Internetzeitalters? Sie irren sich, es gibt mehrere hundert Jahre alte Holzschnitte aus Japan, in denen dieser sportliche Wettbewerb detailliert skizziert ist.

2020 ist doch die Olympiade in Tokio. Wer weiß, vielleicht ist es bis dahin schon im Olympischen Vorführprogramm. Ob es dafür auch Dopingtests gibt? Und wie sehe Doping dafür überhaupt aus?

Auf jeden Fall werden in den Filmen am Schluss Pokale verteilt und es gibt sogar ein richtiges, kleines Siegerpodest. Es wird weiterhin viel gekichert. Alles ist nur ein großer Spaß.

Mich wundert, dass es das noch nicht im Dschungelcamp gibt. Ich wette, RTL arbeitet bereits an einer Version, die man ab 22:00 zeigen kann. Und die Sterne bekommt man dann für Zielgenauigkeit.

Die Japaner – ein lustiges Völkchen. Ich frage sie ernsthaft: Ist das jetzt schon krank oder doch schon wieder putzig?

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