Digitale Integration auf allen Ebenen

Digitale Integration – schon wieder so ein Schlagwort, mit dem jeder etwas anderes verbindet und nur wenige das Gleiche meinen.

Digitale Integration – was soll das überhaupt?

Beginnen wir trivial. Was ist der Unterschied zwischen digital und (dem Gegenstück) analog?

Die einfachste, nicht wissenschaftliche Antwort lautet: Digital ist das, was der Computer versteht.

Wenn wir es erst einmal verstanden haben, ihre Geschäftsprozesse dem Computer verständlich zu machen, haben wir gewonnen, denn Computer

  • sind sehr viel schneller als jeder Mitarbeiter
  • machen keine Fehler
  • arbeiten auch nachts für Sie
  • werden niemals müde und
  • schämen sich für nichts

Aber über das Bewältigen bestehender Geschäftsprozesse hinaus können Computer noch viel mehr. Mit ihrer Hilfe

  • entdecken Sie neue Produkte und Dienstleistungen,
  • finden Sie neue Kunden und Kundenwünsche und
  • optimieren Sie bereits bestehende Prozesse.

Ein alter Hut?

„Aber wir arbeiten doch schon mit Computern!“, werden Sie jetzt rufen.

Eben, genau das ist ja das Problem. Sie sollen nicht mehr mit Computern arbeiten. Die Computer sollen für Sie arbeiten, allein und unbeaufsichtigt. Computer sollen Sie nach Möglichkeit nicht mehr belästigen. Im optimalen Fall sollte alles von selbst laufen, ohne dass Sie auch nur eine Taste anfassen müssen. Wer täglich mit seiner Excel-Tabelle arbeitet, macht ganz sicher etwas falsch.

Beispiel gefällig?

Sie wollen ein Beispiel? Gerne. Wir nehmen uns eine Geschäftssituation vor, mit der jeder schon einmal Erfahrung machen durfte: das Pizzataxi.

Wie lief es bisher ab – also vor der Digitalisierung?

Steinzeit

Der Kunde bekommt einen Flyer in den Briefkasten gestopft, den er sich hoffentlich an den Kühlschrank heftet. Dann ruft er irgendwann an und bestellt in einem langwierigen und fehleranfälligen Prozess eine Thunfischpizza, einen Salat ohne Dressing und eine Flasche Wein. Weil er etwas vergessen hat, ruft er erneut an und muss nochmals bestellen. Leider wird die Hausnummer mit einem Zahlendreher notiert, was aber noch keiner ahnt. Die Bestellung wird auf Papier notiert, dann nochmals ins Kassensystem eingegeben und in die Küche weitergereicht. Jetzt wird gebacken und die Lieferung verpackt. Nach mehreren Telefonaten findet der Lieferfahrer endlich die richtige Hausnummer. Die Pizza ist inzwischen kalt und natürlich wird mit 50 Euro bezahlt („Ich war gerade bei der Bank“). Das Wechselgeld ist alle.

Neuzeit

Und jetzt übertragen wir diesen Prozess in die digitale, schöne neue Welt:

Der Kunde sitzt zuhause vor dem Fernseher und bestellt mit seinem Smartphone. Höchstwahrscheinlich hat er schon ein Konto registriert, in dem sich alle wichtigen Informationen (Anschrift, alte Bestellungen, Zahlungsangaben etc.) befinden. Der Kunde trifft entspannt seine Auswahl – vielleicht klickt er auch nur auf sein „Stammessen“. Die Bestellung wird automatisch und im Voraus bezahlt und geht direkt in die Küche (mit Kopie für die Abrechnungen). Parallel dazu bekommt der Fahrer die Adresse auf sein Navigationsgerät gesendet.

Wenn alles klappt, dann ist die direkte Kundenkommunikation auf ein „Hallo“ und „Danke“ an der Haustür minimiert. Sehr effizient, oder?

Alles läuft automatisch:

  • Marketing: Die Website im Verbund mit verschiedenen Dienstleistern reicht, um bekannt zu sein. Flyer-Drucken ist 20. Jahrhundert.
  • Bestellvorgang: Eine Menükarte, die alle Kombinationen ermöglicht und zum entspannten Bestellen mit einem Klick verführt.
  • Bezahlung: Der Kunde zahlt, wie er es möchte, und Sie haben damit nichts zu tun. Es gibt keinen Stress mit Kartenlesegeräten oder Wechselgeld.

Vervielfachen Sie ihren Umsatz!

Auf einmal ist nicht mehr die Bestellannahme der limitierende Faktor, sondern die Küche. Verdoppeln sie doch die Küchenkapazität: Zwei Bäcker, zwei Öfen, und es gibt doppelten Umsatz in derselben Zeit!

Und mit den gesammelten Daten lässt sich noch viel mehr anstellen. Was genau, verrate ich ihnen anderer Stelle.

„Aber ich bin keine Pizzabude!“

Macht ja nichts, niemand ist vollkommen.

Hier eine kleine Statistik, die zeigt, dass wir selbst 2017 noch längst nicht da angekommen sind, wo wir – wo Sie – sein könnten.

Kontaktieren Sie mich oder abonnieren Sie meinen Newsletter für die neuesten Tipps im digitalen Geschäftsleben.