Der Verlag

Mein Praxisbeweis

Ich würde ihnen gerne beweisen, dass ich nicht nur einfach heiße Luft schlage und nicht von Dingen spreche, von denen ich – zumindest in der Praxis – keine Ahnung habe.

Die Startseite meines Verlags „Null Papier“

Meine Methoden sind praxiserprobt – und zwar am eigenen Unternehmen.

Im Jahr 2011 überkam mich die Idee, meinen eigenen Verlag für E-Books zu gründen und somit zwei meiner Stärken bzw. Interessen zu verbinden: mein Wissen über digitale Geschäfte und meine Liebe zur Literatur.

Die Branche E-Book-Verlag war einfach naheliegend, da sie zu dieser Zeit noch in den Kinderschuhen steckte bzw. in Deutschland noch nicht einmal gezeugt war.

Der erste Verlag in Deutschland

Zuerst noch auf mich allein gestellt, galt es Informationen zu sammeln.

  • Technik: Was ist ein E-Book und wie wird es hergestellt? Was ist der aktuelle Entwicklungsstand und was kann man besser machen?
  • Spezifisch: Woher bekommt man geeignete Autoren und Manuskripte? Wie macht man auf sich aufmerksam?
  • Rechtlich: Welche Mindestvoraussetzungen werden in Deutschland gestellt, wenn man verlegen möchte? Welche Rechte Dritter müssen beachtet werden?
  • Kapitalbedarf: Was kostet der Markteintritt? Was der der laufende Betrieb? – Vollfinanzierung, Teilfinanzierung, Projektfinanzierung?
  • Chancen/Risiken: Wie werden die Märkte geschätzt? Schließlich gilt die alte Verlagsbranche als längst ausgewachsen. Was machen die USA, UK und Skandinavier als Vorreiter, was kann man adaptieren?
  • Vertraglich: Welche Kontrakte müssen mit wem geschlossen werden? Woher bekommt man eine ISBN und andere Kennziffern?
  • Steuerrecht: Wie wird gegründet? Einzelgewerbe? Kapitalgesellschaft?

Planung

Ich gab mir selbst sechs Monate zum Markteintritt. Meine Recherchen begangen März 2011, ein erster Businessplan zur Teilfinanzierung war Juni/Juli 2011 fertig. Der offizielle Start war August 2011, also ein Monat vor der Deadline. Man kann tatsächlich pünktlich sein, auch als Einzelkämpfer.

Sie finden meinen Verlag unter www.null-papier.de  – wer weiß, vielleicht besitzen Sie schon ein E-Book von mir. Null Papier – Nomen est Omen.

Zahlen

Ein einzelner Titel

Hier einige Zahlen, die meinen Erfolg illustrieren:

  • Abgesetzte Einheiten: 2,8 Millionen (Stand Oktober 2017)
  • Verkauf in allen wichtigen Shops (Amazon, Apple iTunes, Google Play, Mayersche, ALDI und Dutzende andere)
  • Eigener Shop zur Umgehung des Zwischenhandels
  • Tausende registrierte Nutzer
  • Verkauf in 118 Länder (Stand Oktober 2017)
  • Titelbestand: 404 (Stand Oktober 2017)

Erste, schnelle Erfolge

Meine erste Nummer-eins-Platzierung bei Amazon war Weihnachten 2011. Schon vier Monate nach Verlagsgründung. Ich konnte schnelle Erfolge erringen, weil ich auch schnell am Markt war. So konnte ich einen Pioniervorsprung herausholen.

Es folgten seitdem Dutzende von Top-Platzierungen in allen wichtigen Shops. Erste eigene Neu-Autoren stellten sich Anfang 2012 ein.

Die weitere Entwicklung.

Wie wird es weitergehen? Der Markt ist schnell, die etablierten Verlage holen auf. Es gilt, meine Stärken auszuspielen, und die liegen eindeutig in Skaleneffekten durch technische Weiterentwicklung. Ich habe es mit meiner Factory geschafft, die durchschnittliche Produktionszeit eines Neutitels von ca. 1 Woche auf 1-2 Stunden zu drücken.

Neben einer Vergrößerung des Portfolios in der Breite: Hörbücher, Übersetzungen, Print on Demand, konnte ich mit dem Hinzukaufen externe Anwendung bzw. dem Maßschneidern eigener Software auch im Vertikalen meine Position verbessern: Vorgelagerte Produktionsstufen wurden integriert (Design, Korrektur, Kontrolle) oder Umgangen (Direktvertrieb, Print On Demand).